Soundcloud-Surfer #1


„Soundcloud-Surfer“ ist eine neue Kategorie, die ich schon lange in Planung habe und eigentlich nur noch auf den richtigen Moment gewartet habe. Der ist jetzt mit dem Redesign gekommen. Inspiriert durch Ghettofunks Spinforth, werde ich immer mal wenn ich etwas Zeit habe auf Soundcloud surfen gehen und die Fundstücke unregelmäßig in einem Feature zusammenfassen. Da ich das Ganze wie gesagt schon länger in Planung habe, sind einige der Tracks hier schon etwas älter, aber immer noch dope!

Robot Orchestra – Winding Rhodes

Robot Orchestra ist derzeit on fire. Neben seiner aktuellen Compilation „Joint Efforts“ konnte der Kölner Produzent eine Zusammenarbeit mit dem Ami-Rapper Skyblew landen. „Winding Rhodes“ ist ein einfach gehaltenes Instrumental, das den Nacken ganz schön beansprucht. Dezente Highlights ziehen sich durch den ganzen Track machen „Winding Rhodes“ zu einem der besten Instrumentals, die ich in letzter Zeit gehört habe. Props dafür!

Spiritual – Stand Up To Rasta

Würde ich einen Rapper mit der Stimme hören – skip it right away.  Aber irgendwie ist es genau das, was „Stand Up To Rasta“ von Spiritual für mich besonders macht. Mir gefällt aber auch dieser leicht verfeinerte Roots-Reggae-Stil. Sehr entspannt.

Guilty Simpson – Rap Stampede

Muss ich zu Guilty Simpson noch etwas sagen? „Rap Stampede“ ist ein weiterer knallharter Track in seiner Diskographie. Oh No ist der verantwortliche Produzent und zu finden ist der Track auf dem „The Simpson Tape„.

Finsta Bundy – Feel The High Pt.2 (Ben Hedibi Remix)

Schon wieder nicht sein bestes Werk, aber mal ne ganz geile Wahl. Ich kenne Finsta Bundy ehrlich gesagt nicht. Aber ihre FB-Seite sagt, dass es ein Trio aus Bushwick, Brooklyn ist, das seit nicht weniger als 23 (!!) Jahren im Game ist und Material veröffentlicht. Hier wartet auf jeden Fall ein feines Schmuckstück Boom Bap. Good job Ben!

Guts – Open Wide f. Lorine Chia (Bonetrips Remix)

Bekannt für eher smoothe und entspannte Interpretationen von HipHop, speziell auch was Instrumentals angeht, passt „Open Wide“ mit Lorine Chias wunderbarer Stimme genau da rein. Der französische Produzent Bonetrips hat sich dann einfach gedacht: „Machen wir das Ganze doch mal ein bisschen sphärischer“. Und dieser Bass, shit!

Jay Rock – Parental Advisory

Jay Rock – 1/4 von Black Hippy und meiner Meinung nach der, der am wenigsten Aufmerksamkeit bekommt. Oder kommt mir das nur so vor? Ich bin auf jeden Fall ein riesen Fan von seiner Stimme und den Beats, die er pickt. Kommt richtig schön mit Druck und so ein bisschen dreckig her. Angeblich soll dieses Jahr noch ein Album von ihm kommen. „Parental Advisory“ war schon mal sehr dope!

DylanTran – Warning Shots f. Wara

DylanTran kenne ich selbst nicht, auf „Warning Shots“ bin ich über einen Repost gestoßen. Ich mag wie der Track beginnt und damit gleich eine gewisse Atmosphäre kreiert. DylanTran fungiert hier als Produzent und hat sich Wara als Emcee dazu geholt. Komplett unbekannt aber richtig gut. Wird im Auge behalten.

Bishop Lamont – Get ‚Em f. David Blake Jr.

Westcoast-Flair what upppp! Bishop Lamont am Start und er liefert. Die Produktion kommt von Paul Cabbin und featured David Balke Jr. Der Track spricht eigentlich für sich selbst – „Get ‚Em“.

Phony Ppl – Why iii Love The Moon

Leider, leider kenne ich viel zu wenig Tracks von den Phony Ppl. Mit „Why iii Love The Moon“ steht der Rap-Charakter etwas im Hintergrund (kommt erst auf der Hälfte des Tracks raus), vermisst man aber auch nicht. Wer auch immer von den Jungs den Gesangspart übernommen hat, macht das verdammt gut. Und irgendwie erinnert mich der ganze Stil hier auch an jemandens Anfänge, mir fällt der Name aber einfach nicht ein. Jemand eine Idee?

Smoove – For The Love Of 45’s

Wenn ich irgendwie „Smoove“ lese, werde ich normalerweise hellhörig. Der britische DJ ist auf GT längst ein gern gesehener Gast und sollte vielen von euch deshalb auch bereits ein Begriff sein. „For The Love Of 45’s“ ist ein Mix (wie der Name schon sagt) komplett aus 7′ Vinyls gebastelt. Und damit beweist Smoove nicht zum ersten Mal ein hervorragendes Gespür für fette Tracks. Kostenloser Download! Zugreifen!

 

Auf Soundcloud findet ihr das Ganze schön als Playlist zusammengefügt: Soundcloud-Surfer #1-Playlist

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